Film- und Videoeditor/in

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Ausbildungsablauf

Als Film- und Videoeditor/in schneidest du Werbe-, Kino-, und Fernsehfilme aus den verschiedenen Einzelfrequenzen zusammen und hinterlegst sie mit Bild- und Soundeffekten. Dafür arbeitest du mit Regisseur*innen zusammen und beachtest die Vorgaben der Redaktion. Auch bei Liveübertragungen kannst du involviert sein, um dort die Übergänge beim Kamerawechsel zu überwachen. In der Berufsschule lernst du, wie du einen Rohschnitt aus den verschiedenen Aufnahmen zusammenstellst, was du beim Feinschnitt alles beachten musst (z.B. die Atmosphäre der Szenen) und wie du Ton und Bild richtig synchronisierst. Dazu wird dir gezeigt, wie du digitale Schnittprogramme richtig nutzt. Auch Datenschutz und Persönlichkeitsrechte stehen auf dem Lehrplan. Deine Zwischenprüfung schreibst du nach dem 1. Ausbildungsjahr, bevor du dann am Ende der Ausbildung deine Abschlussprüfung ablegen kannst.

Ausbildungsfakten

Empfohlener Schulabschluss

(Fach-) Abitur

Ausbildungsart

Duale Berufsausbildung

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Durchschnittlicher Verdienst

1. Jahr: 697 €
2. Jahr: 761 €
3. Jahr: 860 €

Berufseignung

Für diese Ausbildung ist nicht nur wichtig, dass du sehr kreativ bist und dich gut konzentrieren kannst, sondern auch, dass du sehr zuverlässig und teamfähig bist. Du musst sehr oft mit Menschen zusammenarbeiten und stehst auch mal unter ziemlichem Zeitdruck, das sollte dir keine Probleme bereiten. Damit geht auch einher, dass du keinen geregelten Arbeitstag hast, was dich auch nicht stören sollte. Das allerwichtigste in diesem Beruf ist, dass du dich in andere Personen und Situationen hineinversetzen kannst, damit du genau verstehst, welche Atmosphäre du bei den Filmen erzeugen sollst.

Berufsfakten

Aufgabenbereiche

Bearbeitung von Bild- und Tonmaterial

Arbeitszeiten

Unregelmäßige Zeiten
Wochenend- und Nachtarbeit möglich

Einsatzorte

Unternehmen der Filmwirtschaft
Fernsehanstalten
Filmbearbeitungsfirmen

Fortbildungsmöglichkeiten

Medienfachwirt/in Digital
Meister/in für Medienproduktion
Studium (Film- und Fernsehproduktion)

Bewerbungstipps

In deiner Bewerbung kannst du auf die verschiedensten Aspekte dieses Ausbildungsberufs eingehen. Interessierst du dich für Filme und Videos und schaust immer ganz gespannt zu, wenn Spezialeffekte eingesetzt werden? Hast du schon einmal Erfahrungen mit Schnittprogrammen gemacht und ein ganzes Video zusammengeschnitten, bei dem du Musik und Effekt eingebaut hast? Auch Kompetenzen wie Kreativität und Konzentrationsfähigkeit solltest du in der Bewerbung beschreiben. Wodurch kommt deine Kreativität zum Vorschein? Woran erkennst du, dass du sehr konzentrationsstark bist? Versuche, deinem Wunsch-Ausbildungsbetrieb deutlich zu machen, dass du perfekt für die Ausbildung geeignet bist.

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